|
universitätsgesetz
Hochschulrahmengesetz Die Arbeitsgruppe "Hochschulrahmengesetz" beschäftigt sich mit den Entwicklungen im Zusammenhang der Ausarbeitung des neuen Hochschulrahmengesetzes. Aktuelle Situation Der Hochschulbereich in der Schweiz ist zum heutigen Zeitpunkt hauptsächlich von den Kantonen geprägt. Die Universitäten sind kantonal organisiert und werden zu einem beträchtlichen Teil auch aus kantonalen Mitteln finanziert. Um eine Gesamtschau des schweizerischen Hochschulraumes vorzunehmen, welche die Grundlagen für dessen Neuordnung bieten sollte, wurde 2003 eine aus Vertretern und Vertreterinnnen von Bund, Kantonen, Wissenschaft und Studierenden bestehende Prokektgruppe eingesetzt. Als Resultat dieser Arbeiten wurde im Herbst 2004 der "Bericht über die Neuordnung der schweizerischen Hochschullandschaft" vorgelegt. Der Bericht kommt zum Schluss, dass die Schwachpunkte des schweizerischen Hochschulsystems in der ungenügenden Steuerung des Systems, den Kostenunterschieden vergleichbarer Studiengänge an verschiedenen Institutionen sowie in der mangelnden Aufgabenteilung zwischen den Bildungsinstitutionen liege. Diese Mängel zu beheben, wurde dem zu schaffenden Hochschulrahmengesetz aufgegeben. Zukünftige Entwicklungen Der Vorentwurf des Hochschulrahmengesetzes sollte nach dem momentanen Fahrplan im Verlaufe des Jahres 2006 in die Vernehmlassung gegeben werden, damit 2007 die Botschaft ausgearbeitet werden kann. Anschliessend müssen die Kantone ein den neuen Bedingungen entsprechendes Konkordat ausarbeiten, damit das Gesetz 2010 in Kraft treten kann. Links zum Thema Behandlung der Bildungsverfassung im Parlament Staatssekretariat für Bildung und Forschung: Informationen zum Hochschulrahmengesetz
|
| |